Möbel aus dem Bereich Essen

Essen in Oberfranken

Wer denkt da nicht an die vielen Bierspezialitäten, an Bratwurst mit Sauerkraut und Senf. Wir wollen aber in unserem Metier bleiben und über Möbel, genauer über Holzmöbel sprechen.
Noch genauer gesagt über Massivholzmöbel für den Wohn- und Essbereich.

Problemlösung mit Nebenwirkungen

Vor der Wirtschaftswunder-Zeit war das Thema Massivholzmöbel rasch abgehandelt. Wohnmöbel wurden eben – in durchaus unterschiedlicher Qualität - aus massivem Holz gefertigt. Der riesige Bedarf an Wohnungseinrichtungen im zerstörten Deutschland wurde dann später im wesentlichen gedeckt durch Spanplattenmöbel. In den 1930er Jahren von einem Herrn Himmelheber erfunden, startete die Spanplattenproduktion schon 1946. Der Mann war von der ökologischen Nachhaltigkeit seiner Erfindung überzeugt, das möchten wir hier schon festhalten. Denn die Verwertung von Restholz wurde drastisch gesteigert. Aber für das Wohnklima in den mit Spanplattenmöbeln voll gestellten Wohnungen hatte dieser ökologische und ökonomische Fortschritt deutlich negative Auswirkungen.

An persönlichen Bedürfnissen festhalten

Die Ausgasung von Leimdämpfen, verstärkt durch synthetische Lacke und Lasuren, beleidigte das Geruchsempfinden der Bewohner und war gesundheitlich sehr problematisch. Genau hier entwickelte sich in den 70er-und 80er Jahren eine heftige gesellschaftliche Diskussion. Im Ergebnis führte die Auseinandersetzung zu zwei Entwicklungen, die unsere Wohnlandschaften heute prägen: Einerseits schadstoffreduzierte Spanplattenmöbel, andererseits die Rückbesinnung auf die bewährten Massivholzmöbel – modern interpretiert und produziert. Wir haben in der „holzschmiede“ sehr früh auf den zweiten Entwicklungsstrang gesetzt und gehen von einem ganzheitlichen Ansatz aus. Wir greifen die ökologischen Überzeugungen auf, die Erfinder wie Himmelheber angetrieben haben, längst bevor der Begriff Ökobewegung überhaupt geboren war. Wir nehmen darüber hinaus auch die sinnlichen Bedürfnisse der Menschen ernst, wenn wir unsere Möbel planen und durchdenken.

Das Wichtigste nicht vergessen

Einrichten mit Massivholzmöbeln im Wohn- und Essbereich ist eine sehr persönliche Geschmacksfrage von meist mehreren Menschen. In oft spannenden Diskussionen muß man sich auf eine ganze Reihe von Formen und Eigenschaften und optischen Wirkungen einigen.
Soll der Raum mit seinen Holzmöbeln eher Gemütlichkeit oder Sachlichkeit ausstrahlen? Eher spärliche oder üppige Ausstattung?
Welche Holzart entspricht uns am meisten? Ist die Einrichtung praktisch in Handhabung und Pflege oder ist das für uns weniger wichtig?
Wichtig ist aber bei allen Fragen im Detail:
Fühlen wir uns wohl als Mensch mit allen unseren Sinnen in unserer Wohnung?